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Feste Termine (Sommer)

Treffen für Kinder und Jugendliche Samstags 15 00 Uhr
Paddeln für Jugendliche ab 12 Jahren Freitags 17 00 Uhr
- Training auf dem Rhein für Fortgeschrittene nach Absprache
Freitag von 1900 Uhr bis Ende offen, Vereinsabend im Clubhaus

Feste Termine (Winter)

Samstag von 1800 bis 1900 Uhr, Kenntertraining im Hallenbad (Oktober bis März)
Donnerstag von 1900 bis 2100 Uhr, Sport in der Realschulturnhalle
Samstags ab 1500 Uhr 1-2 mal im Monat im Clubhaus (auf Aushang achten)

bevorstehende Termine:



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Jugendprogramm:



Bitte auf Aushänge achten!


RKC Jugendbetreuer

Euroführerschein

Wie bekommt man demnächst die Kanus ins Wasser?

Die Euroführerscheinklassen und ihre Auswirkung auf die Jugendarbeit
Den Euro kennen alle, über den Euro reden alle. Es rollt aber nicht nur der Euro auf uns zu, sondern mit den neuen Führerscheinklassen rollen auf die Sportvereine bis jetzt kaum wahrgenommene Probleme zu.
Christoph Daniel, Vorsitzender der Hessischen Kanujugend, stellt im folgenden die wichtigste änderung und ihre Auswirkung vor.
Seit 1.1.1999 gibt es mit dem neuen EU-Führerschein neue Führerscheinklassen. Den größten Einschnitt betrifft den PKW-Führerschein. (Alte Klasse 3 = neue Klasse B)
Früher konnte jeder Führerscheininhaber (Klasse 3) einen Anhänger bis 11t bewegen.

Der Euroführerschein Klasse B gilt für:
Kfz bis 3,5t und maximal 8 Sitzplätzen(außer Fahrersitz) mit Anhänger bis 750 kg oder mit Anhänger über 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeuges und die zulässige Gesamtmasse des Zuges 3,5 t nicht überschreiten.

Was bedeutet das nun für die Jugendarbeit?

Viele Verbände und Vereine sind direkt betroffen. Bisher konnten Jugend- und übungsleiter/innen mit einem Kleinbus und Anhänger ( auch über 750kg) zu ihren Veranstaltungen, Meisterschaften, Lager und Freizeiten fahren. Dies gilt auch weiterhin für alle Besitzer des "alten" Führerscheins Klasse 3. Junge Leute, die den Euroführerschein Klasse B besitzen, unterliegen jedoch den neuen Bestimmungen.
Wollen sie ein Kfz mit einem Anhänger über 750 kg bewegen, benötigen sie in den meisten Fällen einen Anhängerführerschein Klasse E.
Auch wenn es heute noch viele übungsleiter/innen mit dem Führerschein Klasse 3 gibt, kommt doch mit der nachwachsenden Generation ein besonderes Problem auf Verbände und Vereine zu.
Vor jeder Fahrt ist zukünftig zu prüfen, ob der jeweilige Fahrer/ die jeweilige Fahrerin die entsprechende Fahrerlaubnis besitzt!!
Und für engagierte junge Menschen im Sport bedeutet dies eine zusätzliche Belastung: Sie müssen Zeit und Geld aufbringen, um den Führerschein Klasse E zu erwerben. Zurzeit belaufen sich die Kosten auf ca. DM 1.000.-.

Förderung des Ehrenamtes?!

Nun soll hier nicht gegen den neuen Führerschein gesprochen werden. Es geht vielmehr darum, das Ehrenamt nicht zusätzlich zu belasten.
Sicherlich stellt der Führerschein Klasse E eine zusätzliche Qualifikation dar. Die finanzielle Belastung sollte aber nicht von den jungen Menschen alleine getragen werden müssen.
Deshalb sollten die Dachorganisationen sich Gedanken dazu machen, wie junge Jugend- und übungsleiter/innen, die für ihr Ehrenamt einen Führerschein Klasse E benötigen, in Zukunft unterstützt werden können und welche Zuschussmöglichkeiten für sie zur Verfügung gestellt werden können.

Weitere Fragen, die den Euroführerschein betreffen, können alle Fahrschulen, TÜV-Prüfstellen und Führerscheinstellen der jeweiligen Kommunen beantworten.





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