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Sommerfest 2013

Kanutin der ersten Stunde geehrt

Viele der Vereinsmitglieder des Reeser Kanu Clubs hatten sich ihr rotes T-Shirt übergestreift. Ein tolles Bild, passend zum 60-jährigen Bestehen des Vereins, das am gestrigen Samstag am Vereinsheim, der Rudolfsburg, ausgelassen gefeiert wurde.
Der Vorsitzende des Vereins, Otto Köpping, blickte in seiner Ansprache noch einmal zurück. Er verwies auf den „Gründungsmotor“, Rechtsanwalt und Notor Rudolf Suchsland und den „Gründungs-Architekten“ Eugen Spitzfaden senior, besser bekannt als „Vatt“. Köpping betonte, was den Kanu-Wassersport so einzigartig macht: „Es ist die einzige Sportart, die man im kompletten Familienverbund ausüben kann.“ Der Vorsitzende sprach die Einweihung des Bootshauses und des Kanadierschuppens an und schließlich die Überdachung des Ganzen. Erwähnung fand auch die bisher schwärzeste Stunde im Vereinsleben, als im Jahr 2009 das Clubhaus bis auf die Grundmauern niederbrannte. „Ich weiß nur noch, dass ich damals dachte: das ist das Ende“, so Köpping.Doch da hatte er sich gründlich geirrt. Es wurden viele Spenden eingesammelt, vor allem auch aus der Bevölkerung, von Menschen, „von denen wir gar nicht wussten, dass sie sich mit dem Verein überhaupt verbunden fühlten.“ Köpping sprach auch schon das nächste Projekt an: die gesamte zum Rhein gelegene Mauer muss komplett mit einem Kostenaufwand von 25.000 Euro erneuert werden.Aber es gab an diesem Samstag auch etwas sehr Erfreuliches: so wurde Dr. Olaf Suchsland für 40 Jahre im Verein ausgezeichnet. 50 Jahre dabei sind Norbert Hagen Kroll, Klaus Krebber und Wilhelm Terstegen. Seit 60 Jahren gehört Sepp Seifert dem RKC an. Als Kanutin der ersten Stunde gilt Lore Suchsland, Trägerin vieler Kanu-Auszeichnungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Sie ist auch Ehrenvorsitzende des Vereins. Auch sie wurde geehrt.



Rothemden zeigen Flagge für den RKC

Rees. Kanuten kann kein schlechtes Wetter schrecken, doch pünktlich zum offiziellen Akt des 60-jährigen Bestehens des 150 Mitglieder starken Reeser Kanuclubs schien am Samstag die Sonne. Dass früher wie heute der Kanusport ein Sport für die ganze Familie ist, machte der RKC-Vorsitzende Otto Köpping in seiner Jubiläumsansprache deutlich. Und so sind auch aktuell zahlreiche Enkel der damaligen Gründungsmitglieder im Verein aktiv.

16 Männer und Frauen waren es im April 1953, die den Verein in der damaligen Gaststätte Driftmeier gründeten. Otto Köpping, der selbst als Knirps mit von der Partie war, erinnert sich noch gut daran, dass Paddeln immer auch mit Zelten und einer schwierigen Packaktion verbunden war, schließlich musste alles in einem schmalen Faltboot Platz finden. So manche Fluss- und Wanderfahrt des RKC sorgt heute noch für spannende Erlebnisberichte.

Motoren der Vereinsgründung waren Eugen Spitzfaden und Rudolf Suchsland. Enkel Dr. Olaf Suchsland gehört dem RKC bereits seit 40 Jahre an. Johannes Spitzfaden, ebenfalls Gründungsmitglied aber nicht mehr in Rees wohnhaft, war zum Jubiläum angereist.

40. Wanderabzeichen in Gold
Die Frau der ersten Stunde, die heutige Ehrenvorsitzende Lore Suchsland, hat für den Verein nationale und internationale Ehrungen eingeholt und gerade erst wieder das Wanderabzeichen Gold erhalten, zum 40. Mal. Nicht wegzudenken im Verein ist Gründungsmitglied Josef Seifert. Gerne erinnert er sich an seinen Paddelurlaub mit seinem Sohn zur Loire. Seinem ersten, selbst gebautes Kanu galt am Samstag besondere Aufmerksamkeit. „Selbst schwanger ist meine Frau noch von Wiesbaden bis Rees mitgepaddelt, wenn sie auch öfter die Fische im Rhein füttern musste“, lacht der 86-Jährige, der damals für Transporte der Kanus den Bus steuerte. Heute sind Tochter, Sohn und deren Familien noch aktive Kanuten.

Aber auch die Geschichte des Vereinshauses, der Rudolfsburg, wurde gewürdigt. Das Haus, im Jahr 2009 niedergebrannt, erstrahlt heute schöner denn je.

Ein großes Lob und Dankesworte überbrachte Bürgermeister Christoph Gerwers. Udo Stumm, Verbandsvorsitzender des Bezirks 7, zeigte sich begeistert von den Aktivitäten des Reeser Vereins: „Ihr Rothemden zeigt Flagge für den RKC“, lobte er die Aktiven, die rote Shirts trugen und im wunderschönen Garten die Gäste bewirteten. Und so feierten die Reeser Kanuten am Samstag im Zelt, in der Cocktailbar und im Vereinshaus, während die Jugend am Rhein campte. Am Sonntag ging es dann raus auf den Rhein, dem Heimatgewässer des RKC.



Gelungene Geburtstagsparty des Reeser Kanu-Clubs

Rees (RP). Wassersportler feierten am Samstag auf der "Rudolfsburg" mit vielen Gästen das 60-jährige Bestehen ihres Vereins.

Seinen 60. Geburtstag feierte der Reeser Kanuclub am Samstag mit einem gemütlichen Fest für Jung und Alt. Der Vorsitzende Otto Köpping freute sich über zahlreiche Gäste, darunter die Gründungsmitglieder Lore Suchsland und Josef "Sepp" Seifert, die auch heute noch dem Club angehören. Auch Johannes Spitzfaden, der aus Voerde angereist kam, gehörte damals dazu.

"Sepp war als Chef der Sippe Seifert nicht nur viel mit der ganzen Familie im Boot unterwegs, sondern war auch lange Jahre der Busfahrer des Vereins, unter anderem während der berühmten Frankreich-Fahrt im Jahre 1974. Außerdem war er zweiter Vorsitzender", erzählte Köpping über den 86-jährigen Seifert. Über Lore Suchsland sagte er: "Du bist Kanutin der ersten Stunde des RKC, Trägerin vieler Kanu-Auszeichnungen auf lokaler, nationaler und internationaler Kanu-Ebene. Du hast die Ehrennadeln in Gold des DKV und den Ehrenbrief des Kanu-Verbandes NRW, bist Ehrenvorsitzende des Vereins, und vor allem, seit Jahrzehnten bis heute, bist du die aktivste Paddlerin des Vereins." In seiner Rede ließ er die Geschichte des RKC mit den Höhen und Tiefen kurz Revue passieren. 16 Personen gründeten 1953 den Verein. "Motor" war Rechtsanwalt Rudolf Suchsland, "Gründungs-Architekt" war Eugen Spitzfaden senior, den älteren Kanuten besser als "Vatt" bekannt. Ganze Familien waren damals an den Wochenenden unterwegs. Er könne sich erinnern, wie seine Kinder auf längeren Touren tief und ausdauernd auf dem Boden eines leicht schaukelnden Canadiers oder Zweiers vom beruhigenden Wasserplätschern begleitet einen ausgiebigen Mittagsschlaf gehalten haben. "So entspannend kann paddeln sein", so Köpping. Alle Mitglieder halfen beim Aufbau des Clubheims. 1961 wurde das in Eigenleistung erstellte Bootshaus – die Rudolfsburg – eingeweiht. Einige Jahre später wurde dann noch der Kanadierschuppen angebaut. Ein schlimmes Ereignis war der Brand 2009, als alles bis auf die Grundmauern niederbrannte. "Ich habe gedacht, das ist das Ende."

Doch mit Hilfe von vielen Spenden und dem Einsatz der Mitglieder stand ein Jahr später ein neues Clubheim. Zurzeit stünden wieder Arbeiten an. Die Mauer müsse erneuert werden, Kosten 25000 Euro. Heute hat der Verein rund 150 Mitglieder, davon etwa 30 Jugendliche. Jugendarbeit wird groß geschrieben, Jugendbetreuer Ralf Schürmann bringt den Kinder das richtige Paddeln von der Pike auf bei. Jeden Freitagnachmittag trifft sich der Nachwuchs, im Winter wird gemeinsam gespielt und gekocht. Interessierte Jungen und Mädchen sind jederzeit zum Schnuppern willkommen.

Am Samstag konnten sich die Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Christoph Gerwers, im Clubhaus und Bootshaus umsehen und in gemütlicher Biergartenatmosphäre den Geburtstag feiern. Unter anderem gab es Live-Musik der Emmericher Band "Tribal Voice".

EHRUNGEN:
Gründungsmitglieder Seifert und Suchsland
40 Jahre: Dr. Olaf Suchsland 50 Jahre: Norbert Haagen-Kröll, Klaus Krebber, Wilhelm Terstegen
60 Jahre: Josef "Sepp" Seifert, Lore Suchsland
Vorsitzender Otto Köpping überreichte allen Jubilaren eine Ehrennadel.


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