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Jubiläumsfest und Sonnenwendfeier

Jubiläumsfest und Sonnenwendfeier

Rees. 2009 war ein bitteres Jahr für den Reeser Kanu Club. Da brannte das Vereinsheim komplett aus. „Das war ein tiefer Einschnitt, damals wussten wir zunächst nicht, wie es weitergehen soll“, erinnert sich Otto Köpping, der seit 2012 erster Vorsitzender des Klubs ist. Inzwischen erstrahlen die Räumlichkeiten am Rheinufer aber wieder in neuem Glanz und der Wassersportverein feiert am Samstag, 22. Juni, sein 60-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest und der Bezirkssonnenwendfeier.

Schnupperpaddeln und Bootsrutsche
Los geht es um 11 Uhr auf der Anlage des Bootshauses an der Ward-straße. Alle Interessenten sind dann willkommen. Es wird ein buntes Programm geboten mit einem Schnupperpaddeln auf dem Rhein und einer Bootsrutsche. Und eine kleine Ausstellung von Kanu-Modellen aus den 50er Jahren bis heute wird zusammengestellt. Zudem wird es einen Bierpavillon und einen Grillstand sowie Kaffee und Kuchen geben und am Abend wird die Band „Tribal Voice“ für Stimmung sorgen.

„Die ersten auswärtigen Kanuten werden schon am Freitagabend kommen und ihre Zelte aufbauen“, erläutert Köpping. „Und auf dem großen Parkplatz können auch Wohnmobile abgestellt werden“. Am Sonntag wird es dann im Rahmen der Bezirkssonnenwendfeier eine gemeinsame Fahrt mit den Aktiven der anderen Vereine bis nach Emmerich geben.

Derzeit zählt der Reeser Kanu Club etwa 150 Mitglieder. Schon ein halbes Jahrhundert ist Otto Köpping (66) inzwischen dabei. Und mit fast 40 Jahren Vereinstreue gehört auch Johannes Frücht zu denjenigen, die schon etliche Kilometer auf diversen Gewässern absolviert haben. „Als Jugendlicher bin ich über Schulkameraden zum Kanusport gekommen und immer noch begeistert dabei“, erzählt Frücht, der zuletzt auch wieder federführend bei der Pfingstfahrt des RKC auf Fulda, Werra und Weser war. „Ansonsten stehen Fahrten auf der Niers, Lenne oder Erft genauso auf dem Programm wie Touren durch Frankreich“.

Doch auch der Rhein werde nie langweilig, sagen Frücht und Köpping unisono. „Der Rhein ist ungemein abwechslungsreich, es gibt immer wieder andere Schiffe und Wellen“. Oder wie jetzt bei Hochwasser könne man ganz nah an der Promenade vorbei oder auch ‘über Wiesen’ paddeln. Der Rhein sei genauso flussauf- wie abwärts zu befahren und es gebe überall Bootshäuser, in denen man übernachten könne.

NRZ 12.06.2013


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